Nächste Vorstellung: morgen, 13:30 Uhr
Nach einer wahren Geschichte: Ratzeburg, Ende der 50er Jahre. Eine Kleinstadt an der Grenze zur DDR. Hier unterrichtet der Lehrer Karl Adam und trifft auf eine vaterlose Generation junger Männer und Außenseiter, die nicht wissen, wohin mit ihrer Wut. Doch Adam sieht etwas in ihnen, das sonst niemand sieht. Er setzt sie in einen Ruder-Achter und gibt ihnen mehr als ein Ventil – er gibt ihnen eine Perspektive. Adams unkonventionelle Methoden führen zu ersten Erfolgen, doch die Funktionäre des elitären Rudersports belächeln und sabotieren ihn. Und während der Kalte Krieg seine Schatten über das Land wirft, ringt Adams Team nicht nur mit der körperlichen Erschöpfung, sondern auch mit alten Schuldfragen, ideologischen Gräben und dem Gestern, das sich nicht einfach abschütteln lässt... Doch mit unbeirrbarer Entschlossenheit und visionären Methoden formt Adam aus den Underdogs etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile – bereit, Geschichte zu schreiben…
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Nächste Vorstellung: morgen, 15:45 Uhr
Seit seiner Pensionierung meckert Harry nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore. Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not.
… zu Gast sind der Regisseur Andreas Dresen und der Co-Produzent Andreas Leusink!
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Nächste Vorstellung: 13. Oktober, 13:45 Uhr
Wien in den späten 1920er Jahren: Als Schüler aus reichem, jüdischem Elternhaus wird Bruno Kreisky von der sozialistischen Arbeiterjugend nur widerwillig aufgenommen. Als die politischen Spannungen im Land eskalieren, riskieren Bruno und seine jungen Mitkämpfer:innen alles. Zusammen organisieren sie verbotene Treffen, verteilen Widerstandsaufrufe und lehnen sich gegen das faschistische Regime auf. Dabei setzen sie nicht nur ihre Freiheit, sondern auch ihr Leben aufs Spiel. Unerschütterlich verteidigt Bruno seine Ideale und geht entschlossen seinen Weg – vom jugendlichen Rebellen zum sozialdemokratischen Weltpolitiker.
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Nächste Vorstellung: 27. November, 20:00 Uhr
Barton Fink ist ein junger Drehbuchautor, der 1941 nach einem Achtungserfolg in einem New Yorker Broadwaytheater nach Hollywood gerufen wird. Eher widerwillig nimmt er das Angebot in Anbetracht der attraktiven Gage letztlich erfreut an. Die «Traumfabrik» allerdings manifestiert sich zu seinem Entsetzen als all das, was er zuvor bereits befürchtete. Seine Autorschaft als solche interessiert da niemanden – wie alle muss er im Tempo des Fließbandbetriebs produzieren, was sich zu Geld machen lässt. Diese Umstände stürzen Fink in eine tiefe Schaffenskrise, die er zunächst mit Hilfe seines Zimmernachbarn im Hotel und mit der seines ehemaligen Idols überwinden möchte. Doch auch den scheinbar gut gesinnten Figuren sind in dieser skurrilen Geschichte nicht zu trauen – die Schlinge um Finks Hals zieht sich zu, bis die Eskalation nicht mehr zu vermeiden ist.
… mit einer anschließenden psychoanalytischen Betrachtung von Dr. Jochen Schade!
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Nächste Vorstellung: morgen, 20:00 Uhr
Hushpuppy kann mit einem Lächeln Fische aus dem Wasser zaubern und mit einem bösen Blick wilden Kreaturen Einhalt gebieten. Und: Sie ist definitiv die mitreißendste Erzählerin seit Forrest Gump. Aber der Reihe nach: Tief in den Sümpfen der Südstaaten, jenseits der Deiche, liegt Bathtub, wo es die weltweit meisten Feiertage gibt (und in Bathtub weiß man noch Feiertage zu feiern). Als ein Jahrhundertsturm das Wasser über der Bayou-Siedlung zusammenschlagen lässt und prähistorische Monster aus ihren eisigen Gräbern erwachen und über den Planeten jagen, wird Hushpuppy zu den wenigen Verwegenen gehören, die sich dem scheinbar Unabwendbaren stellen.
… mit einer anschließenden psychoanalytischen Betrachtung von Dipl.-Psych. Barbara Rousparast!
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Nächste Vorstellung: 12. Oktober, 14:00 Uhr
Jetzt wird’s verhext – und ziemlich turbulent! Bei den Neustädter Schülerinnen und Schülern steht das große Praktikum an. Doch ausgerechnet Bibi Blocksberg hat die Anmeldung mal wieder verpennt. Während Marita bei der Polizei ermitteln darf und Florian mit Kultreporterin Karla Kolumna auf der Jagd nach der nächsten großen Story ist, bleibt für Bibi nur noch ein Platz im Museum übrig – für sie der wohl laaaaangweiligste Ort der Welt. Doch plötzlich überschlagen sich dort die Ereignisse: Während Kuratorin Farrah Pahani gemeinsam mit Bibi eine neue Ausstellung vorbereitet, verschwindet eine wertvolle Spieluhr spurlos. Ein Rätsel, das Bibi sofort aufklären muss! Gemeinsam mit Marita beschließt sie, sich in die Nacht des Einbruchs zurückzuhexen und landet prompt 139 Jahre in der Vergangenheit – mitten auf Schloss Klunkerburg. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt!
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Der legendäre Liedermacher Wolf Biermann hat schon immer polarisiert – bis heute. Seit über 60 Jahren sorgt die poetische Kraft seiner Texte für kleine und große politische Beben. Und so ist die Musik der Ausgangspunkt, sich dieser Jahrhundertpersönlichkeit filmisch zu nähern. Einem Mann, der die Dialektik lebt und lebendig macht, weil er sie auf seine verschmitzte Art sehr ernst nimmt. Er erklärt die Welt, indem er sie unablässig in Frage und gerne auf den Kopf stellt. Und bewahrt dabei Haltung.
Die Kamera begleitet den 90-Jährigen bei der Begegnung mit jungen Künstler.innen, Politiker.innen sowie seiner Familie und verwebt dieses Material mit ikonischen, teils unveröffentlichten Archivaufnahmen. So entsteht ein mitreißendes und sehr persönliches Kaleidoskop eines Lebens, eine einzigartige Biografie eines einzigartigen Menschen.
Denn: Mit keinem lebenden Künstler ist deutsch-deutsche Geschichte so eng verbunden wie mit Wolf Biermann.
BIERMANN ist ein Dokumentarfilm des Europäischen Filmpreis- und Golden Globe-Gewinners Jens Meurer (AN IMPOSSIBLE PROJECT, SEASIDE SPECIAL) über das Leben und Werk des Dichters und Liedermachers Wolf Biermann. Der Film zeichnet seine Biografie als unmittelbaren und hautnahen Rückblick nach und verbindet persönliche Erinnerungen mit politischer Zeitgeschichte. Im Zentrum stehen Biermanns Herkunft, seine Hinwendung zur Musik, sein Wirken in der DDR, das Kölner Konzert von 1976 und dessen Folgen sowie sein künstlerisches Arbeiten bis in die Gegenwart.
Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Konrad Adenauer-Stiftung statt.
… zu Gast sind Wolf Biermann und Regisseur Jens Meurer!
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Nächste Vorstellung: 13. Oktober, 20:00 Uhr
Paris, 1835. Frédéric Chopin ist 25 und der Star der Stadt. In Salons und bei Soireen wird er gefeiert und vom König verehrt. Er gilt als musikalisches Genie, das mit sensibler Virtuosität mehr bewegt als andere mit donnerndem Pathos. Doch hinter dem strahlenden Glanz verbergen sich Schatten: Chopins Gesundheit ist fragil und seine Musik zeigt eine Seele, die schwermütiger ist, als er offenbart, inspiriert von der Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat. Chopin verliebt sich in die Schriftstellerin George Sand, eine unkonventionelle, scharfzüngige und furchtlose Stimme ihrer Zeit. Mit ihr erlebt er kreative Höhenflüge und schmerzhafte Krisen. Doch seine Gesundheit schwindet und die resultierende Abgeschiedenheit schlägt dem Melancholiker aufs Gemüt. Je schwächer sein Körper wird, desto entschlossener wird sein musikalischer Wille. In den späten Nocturnes und Klaviersonaten bündelt Chopin alles, was ihn ausmacht – Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und eine künstlerische Freiheit, die ihrer Zeit weit voraus ist.
… zu Gast ist der Regisseur Michal Kwiecinski! Mit einem Sektempfang vor dem Film. In Kooperation mit dem Polnischen Institut.
… mit einer Einführung von “Filmpate” Max Mostovetski (Mitglied des Präsidiums der Deutschen Chopin-Gesellschaft e.V, Pianist).
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Nächste Vorstellung: heute, 20:30 Uhr
In einer nahen Zukunft repräsentiert die „Methode“ eine Gesellschaft, die Gesundheit und maximale Sicherheit für alle verspricht. Das Leben der Wissenschaftlerin Mia Holl ändert sich schlagartig, als ihr Bruder Moritz des Mordes beschuldigt wird. Die Beweise sind erdrückend – und doch ist Mia von seiner Unschuld überzeugt. Ein Widerspruch, der sie zum Handeln zwingt – gegen ein System, das keinen Zweifel zulässt. Doch wem kann sie noch trauen? Ihrer Kollegin Christiane, dem Anwalt ihres Bruders oder dem charismatischen Journalisten Kramer? Ihr Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit macht sie selbst zur Gejagten.
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Triggerwarnung: Suizid, Tod
Nach dem Suizid von Rudolf bleibt seine Familie zurück. In einer schwäbischen Kleinstadt, Ende der 70er Jahre, ohne professionelle Unterstützung, kämpfen sich seine Frau Elfriede und seine Kinder Michael und Susanne durch eine Zeit, die sie für immer prägt. Fast 50 Jahre später erzählen sie ihre Geschichte, brechen ihr eigenes Schweigen und das der Gesellschaft. Mit ihren Stimmen und seinen alten Super 8 Filmaufnahmen. Seine Enkelin entdeckt dabei, dass sie mehr mit ihrem Opa gemeinsam hat als ihre Depressionen.
… zu Gast ist die Regisseurin Jule Mariebelle Heid. Zum Tag der seelischen Gesundheit und in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Bündnis gegen Depression e.V.
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Nächste Vorstellung: 15. Januar, 20:00 Uhr
Hotelier Helge feiert seinen 60. Geburtstag. Die ganze Familie, Freunde und Verwandte reisen an, um in dem schönen Landhotel den Festtag zu begehen. Aber wie so oft bei Familienfesten ist es hinter den Kulissen alles andere als idyllisch. Doch das soll die große Party nicht stören. Man setzt sich an die feierliche Tafel, und es kann beginnen. Christian, der älteste Sohn, hält die Eröffnungsrede und deckt völlig unerwartet ein düsteres Kapitel in der Familiengeschichte auf ..
… mit einer anschließenden psychoanalytischen Betrachtung von Dr. Simone Berrouschot!
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Der in die Jahre gekommene, verschrobene, milliardenschwere Erdölmagnat Digger Rockwell hat durch seine skrupellosen Geschäftstaktiken eine Umweltkatastrophe verursacht, die unter anderem das ewige Eis der Polarkappen schmelzen lässt und Tsunamis verursacht, die wiederum Atomkraftwerke beschädigen. Nun steht die Menschheit kurz vor dem Aus, die Welt versinkt im Chaos, alle bereiten sich schon auf die kurz bevorstehende Apokalypse vor, einzelne Nationen bringen Truppen in Stellung. Nun verlangt der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika von Digger Rockwell, die Suppe, die er allen eingebrockt hat, selbst auszulöffeln und den Planeten zu retten. Dieser nimmt die Herausforderung an, denn als Egomane käme es ihm ganz recht, als großer Retter der Menschheit dazustehen.
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Nächste Vorstellung: 27. Oktober, 18:00 Uhr
Einar Schleef war Theatermacher, Bühnenbildner, Schriftsteller, Fotograf, Maler und Filmemacher. Ein Gesamtkünstler aus der Mitte Deutschlands, der in keinem Deutschland ein Zuhause fand – und deshalb sein genauester Chronist ist. Einar Schleef grub sich mit allen künstlerischen Mitteln in die deutsche Realität hinein, in die Abgründe der deutschen Geschichte, die er in die Gegenwart holte. Schleef hat diese Realität gefühlt, erlitten, geatmet, geschmeckt. Und sie aufgeschrieben, inszeniert, fotografiert, gemalt. Von Schleef lässt sich lernen, wer wir sind, wo wir herkommen, und was heute in diesem Land passiert.
… zu Gast ist die Regisseurin Sandra Prechtel!
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Nächste Vorstellung: 11. Oktober, 13:00 Uhr
Drogeninduzierte, chronifizierte, schizo-affektive Psychose des manischen Formenkreises, Typ polytox, kein morphin Typ – das ist die Diagnose meines Vaters. Das bedeutet, dass er immer wieder denselben Kreislauf durchlebt: drogen-induzierte Psychosen, Ausnüchterung in Psychiatrien, depressive Scham. Während der Psychosen ist er unberechenbar und gewalttätig. Für mich ist er jedoch nicht nur ein Täter, dessen Taten ich verurteile, sondern auch ein Mensch, den ich liebe, und ein Künstler, den ich bewundere. Seine Innenwelten hat er in Fotografien, Malereien und Skulpturen verewigt. Unsere Beziehung wird in Kunst, einem Comicbuch, festgehalten. Er kämpft gegen sich selbst, seine Krankheit und gegen das System.
… der Dokfilm am Sonntag.
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Nächste Vorstellung: morgen, 16:15 Uhr
Emil soll die Sommerferien bei seiner Oma in Berlin verbringen. Doch schon im Zug dorthin wird er von dem skrupellosen Betrüger Max Grundeis ausgeraubt – und ein wildes Abenteuer beginnt! Gemeinsam mit einer Bande cleverer Kinder nimmt Emil die Verfolgung auf und stürzt sich in eine rasante Detektivjagd quer durch Berlin – voller Witz, Mut und echter Freundschaft.
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Nächste Vorstellung: morgen, 13:45 Uhr
Als die zwei besten Freundinnen Jo und Raissa auf der geheimnisvollen Insel Nakali stranden, begreifen sie, dass der Weg nach Hause ein ganzes Leben an Erinnerungen fordert – vielleicht auch an den Menschen, der ihnen am meisten bedeutet.
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Nächste Vorstellung: morgen, 18:30 Uhr
Im Jahr 2030 sind der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler nur noch ihre Tochter Emi und ihre Enkelin Billie geblieben. Nach dem Tod ihres Ehemanns hat sie ihre Trauer nie überwunden und verlässt sich seither ganz auf Emi. Als diese ein Theaterengagement annimmt und die Mutter plötzlich intensive Pflege benötigt, muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt. Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und lehnt die maschinelle Hilfe zunächst ab. Doch zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Freude Tschechow rezitieren kann, entsteht eine Freundschaft. Gleichzeitig übermittelt Pawlowitsch ihre sich verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz ausgerichtetes Gesundheitssystem. Kann eine künstliche Intelligenz ein Versprechen geben – und es auch halten?
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Nächste Vorstellung: 12. Oktober, 13:45 Uhr
Die Konzertpianistin Lucy zieht mit ihrem Mann Philip und dem gemeinsamen Sohn aufs Land, wo sich der Filmemacher langsam von einem Burnout erholt. Eines Tages steht die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür. Der Vorwurf, den Sonderermittlerin Elsa gegen Philip erhebt, wiegt schwer und stellt Lucys Welt auf den Kopf. Wer ist der Mann, den sie liebt, wirklich?
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Nächste Vorstellung: heute, 19:30 Uhr
Ein malerisches Grundstück an einem See nahe Berlin, Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von den historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts geprägt sind. Beginnend in den 1930er Jahren erwirbt ein jüdischer Tuchfabrikant für seine Familie einen Teil des Grundstücks, muss den Besitz jedoch bald wieder verkaufen. Ein Architekt und seine Frau errichten auf dem benachbarten Teil ein Haus im modernen Stil der Zeit. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs versucht der Architekt sich in Ostberlin zu verwirklichen, scheitert jedoch im DDR-System und flieht mit seiner Frau in den Westen. Das Haus wird einer Schriftstellerin und ihrem Mann übertragen, die die Nazi-Zeit im sowjetischen Exil überlebten. Ihre Enkelin wird dort in den Jahren bis zum Mauerfall ihre Sommer verbringen.
… zu Gast sind der Regisseur und Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff und die Produzentin Regina Ziegler!
… zu Gast sind der Regisseur und Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff und die Produzentin Regina Ziegler!
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Nächste Vorstellung: 21. Oktober, 18:00 Uhr
Im Mittelpunkt stehen Herr Zwilling und Frau Zuckermann, die zu den letzten noch im alten Czernowitz geborenen Juden gehörten. Beide verbindet neben ihrer Freundschaft nicht zuletzt die deutsche Sprache. Täglich besucht Herr Zwilling in den Abendstunden die 90-jährige Frau Zuckermann. Man spricht über frühere Zeiten, das gemeinsam Erlebte, über Politik und Literatur und die alltäglichen Sorgen. In den Lebensgeschichten dieser beiden Menschen steckt das Elend des 20. Jahrhunderts. Mit ihren Erinnerungen verknüpft der Film Episoden aus dem jüdischen Leben im Czernowitz aus den späten 1990er Jahren, als die Stadt nach dem Ende der Sowjetunion erstmals wieder ins europäische Bewusstsein trat.
… in Zusammenarbeit mit dem Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur und mit einem anschließenden Filmgespräch. In der OmU-Fassung.
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Hiddensee, ein nur 17 Kilometer langer Streifen Land in der Ostsee, geliebt als Sehnsuchtsort der Freiheit. Sonnenanbeter, Nacktbader, Künstler, Punks und Prominente strömen seit jeher in Scharen auf die Insel. Der Dokumentarfilm reist durch ein ganzes Jahrhundert bis in die goldenen 1920er zurück, als die intellektuelle Avantgarde hier zu Hause ist – wie Stummfilmstar Asta Nielsen oder Literatur-Nobelpreisträger Gerhart Hauptmann. Damals wie heute ist Hiddensee gezeichnet von politischen Verwerfungen, die sich im ganzen Land abspielen. Deutschland im Miniaturformat. Mehrere Erzählstränge, verschränkt über Zeiten und Generationen, führen schließlich zu den sich unaufhörlich zuspitzenden Spannungen der Gegenwart.
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Nachdem sämtliche Verstärkungskräfte abgezogen wurden, um Waldbrände einzudämmen, und die Kommunikation vollständig zusammengebrochen ist, kämpfen der Leiter des Polizeipostens von Hope, Bum-seok, und die Polizistin Sung-ae darum, ein Dorf voller älterer Menschen zu schützen. Währenddessen brechen Sung-ki und weitere Menschen aus dem Dorf in die umliegenden Berge auf, um eine mysteriöse Bestie aufzuspüren – doch schon bald werden sie selbst zur Beute. Was aus Unwissenheit beginnt, setzt eine Katastrophe in Gang, die sich durch menschliche Konflikte zu einer Tragödie kosmischen Ausmaßes entwickelt.
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Nächste Vorstellung: 12. Oktober, 13:15 Uhr
Marianne ist ziemlich überrascht, als sie Herrmann am Morgen seines 100. Geburtstags tot in seinem Bett findet. Ihr Gatte hat sich der opulenten Feier mit Verwandtschaft und Lokalpresse gekonnt durch eine Überdosis Tabletten – eigentlich für den Familienmops Berlusconi angedacht – entzogen. Eine Unverschämtheit, die Marianne nicht an die große Glocke hängen will. Und so sieht sich die Familie gezwungen, ein absurdes Schmierentheater zu veranstalten, um das Bild der anerkannten Vorzeige-Familie vor den geladenen Gästen aufrechtzuerhalten. Während die Leiche des Patriarchen noch durchs Haus manövriert wird, entbrennt bereits ein erbitterter Streit um das Erbe. Doch das Testament ist verschwunden und zwischen gierigen Erben, verdrängten Wahrheiten und einer Familienaufstellung mit einem exzentrischen Schamanen kommen dunkle Geheimnisse ans Licht.
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Nächste Vorstellung: 28. Oktober, 20:30 Uhr
Drei Leben, drei miteinander verwobene Schicksale, ein gemeinsames Erbe: Die Jahre 1932, 1937 und 2017 umspannend, erzählt der Film eine Geschichte von Begehren, Schmerz und der Sehnsucht. Sebastián, Rafael und Alberto sind sich einander nie begegnet, ihre Lebenswege aber sind untrennbar miteinander verbunden. Inspiriert von einem der letzten, unvollendeten Werke Federico García Lorcas, spannt der Film einen Bogen von der Vorkriegszeit Spaniens bis in die Gegenwart – ein Liebes- und Geschichtsepos mit großem emotionalen Sog. Ein wuchtiges, intensives und hochgradig emotionales Kino.
… in der OmU-Fassung. Mit einem Drink zur Kinokarte ab 20.00 Uhr!
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Nächste Vorstellung: 4. November, 16:00 Uhr
Bilder aus den Lagern afrikanischer Flüchtlinge, die vor der spanischen Enklave im nordafrikanischen Melilla darauf hoffen, die Sperranlagen zu überwinden und Asyl zu beantragen. Die Aufnahmen stammen von einem der Migranten und dokumentieren die Selbstwahrnehmung der Menschen und ihre Sicht auf Europa. Der dokumentarische Film macht sich die Träume, Hoffnungen und Ängste der jungen Männer zu eigen, fängt aber auch die brutalen Bedingungen und die gnadenlose Hackordnung ein, die nur dem Stärksten den Sprung nach Europa ermöglicht. Eine bestürzende, ungeschönte Innensicht, die die Menschen ins Zentrum stellt und sich nicht um politische Fragestellungen kümmert.
… zu Gast ist der Protagonist und Kameramann Abou Bakar Sidibé! In der OmU-Fassung.
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Nächste Vorstellung: 21. Oktober, 20:30 Uhr
Der Film folgt der mexikanischen Aktivistin Olimpia Coral Melo, nachdem ein intimes Video ohne ihre Zustimmung geteilt wurde. Da es an rechtlichem Schutz fehlt, steht Melo unter dem Druck, mitanzusehen, wie privates Leid in einen öffentlichen Kampf verwandelt wird. Kann sie die Kontrolle über eine Geschichte zurückgewinnen, die durch Technologie unmöglich einzudämmen ist?
… in der OmeU-Fassung.
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Nächste Vorstellung: 23. Oktober, 20:30 Uhr
Auf den ersten Blick unterscheidet sich die 17-jährige Ainara nicht von anderen Teenagern in ihrem Alter: Auch in der katholischen Schule gibt es heimliche Trinkabende, und der attraktive Chorpartner Mikel geht ihr nicht aus dem Kopf. Und doch sind die Gefühle der jungen Frau nicht allein von dieser Welt: Sie fühlt sich zu Gott hingezogen. Wäre das Leben, das sich für sie richtig anfühlt, eines als Ordensschwester im katholischen Konvent? Voller Entschlossenheit begibt sich Ainara auf einen außergewöhnlichen Lebensweg. Doch der Plan bringt die Grundmauern ihrer Familie massiv ins Wanken. Während sich der immer etwas gleichgültige Vater Iñaki wenig in die Angelegenheiten seiner Tochter mischt, ist ihre selbstbestimmte Tante Maite fassungslos und setzt alles daran, Ainara von ihrem Vorhaben abzubringen.
… in der OmU-Fassung.
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Nächste Vorstellung: morgen, 17:45 Uhr
Angesiedelt in der westdeutschen Provinz der 1980er Jahre, in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter Cornelia. Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann Werner, der immer stärker beherrscht wird von der fixen Idee, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Cornelia ist dem ausgesetzt, Tag für Tag, während Tochter Ela zwischen den Stühlen steht und zunehmend vom Vater infiltriert wird über die in seinen Augen unzumutbar dicke Mutter. Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen?
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Mira ist ein fröhliches kleines Mädchen. Wenn die Zwölfjährige nicht gerade Kunst aus recyceltem Müll bastelt, dann ist sie ziemlich sicher mit ihren besten Freunden Naja und Louis unterwegs. Doch dann ändert ein neues Mädchen in der Klasse gefühlt alles, denn Naja freundet sich mit ihr an und Mira sieht sich plötzlich ausgeschlossen. Sie hadert damit, warum sich nicht nur das, sondern eigentlich alles immer mehr verändert und nicht so bleibt wie bisher. Wie kann sich Mira treu bleiben und trotzdem langsam erwachsen werden?
… in Zusammenarbeit mit Klett Kinderbuch und der Buchhandlung Bücherkatze.
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Nächste Vorstellung: 22. Oktober, 20:30 Uhr
Olga führt ein streng abgezirkeltes Leben in einem großen Wohnblock in Mexico Stadt, ohne Freundschaften und Beziehungen. Als sie in einer finanziellen Notlage ein Zimmer untervermieten muss, zieht ein Mann vom Land ein, der seine erkrankte Frau im nahegelegenen Hospital unterstützt. Erst spät bemerkt Olga, dass der Mann nachts seinen 9-jährigen Sohn mit in die Wohnung schmuggelt. So groß ihre Wut sein mag, sie kann sich dem Charme des Jungen nicht entziehen, der nichts unversucht lässt, um zu seiner Mutter ins Krankenhaus zu gelangen. Olgas Leben beginnt sich auf überraschende Weise mit dem ihrer ungebetenen Gäste zu verflechten, ihre sorgsam kontrollierte Welt verwandelt sich.
… in der OmU-Fassung.
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Über drei Jahre hinweg sprachen Abraham und Szor mit Angehörigen des israelischen Militärs und der Geheimdienste. 24 israelische Geheimdienstoffiziere und Soldaten kommen im Film anonymisiert zu Wort; ihre Stimmen und ihr Erscheinungsbild wurden digital verfremdet. Ihre Aussagen bilden die Grundlage für eine Untersuchung der militärischen Strukturen, Entscheidungsprozesse und Technologien hinter Israels Kriegführung in Gaza
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Nächste Vorstellung: 12. Oktober, 20:15 Uhr
Kino ist Weltaneignung, etwas, das unsere Lebenserfahrung nicht nur bereichert, sondern verlängert, hält Andrej Tarkowski in seinem Essay "Die versiegelte Zeit" fest. Die Vermutung liegt nahe, dass der sowjetische Regisseur dabei auch über sein im Jahr vorher erschienenes Werk "Nostalghia" reflektiert. Das Film-gewordene Gemälde erzählt von einer Reise nach Italien, die zum Sinnbild für eine unaufhörliche Suche nach der verlorenen Verbundenheit, nach Gemeinschaft, wird. Und das greift der Film mit dem 1978 in Italien verabschiedeten Gesetz zur Schließung psychiatrischer Anstalten, um gemeindenahe Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu stärken, auf. "Freiheit heilt" ist das Motto, mit dem sich diese Herangehensweise zusammenfassen lässt - und das bis heute nichts an seiner Kraft verloren hat.
… anlässlich der Woche für seelische Gesundheit und mit einem anschließenden Filmgespräch!
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USA, Mitte der 2000er-Jahre. Chris Hansen ist das Gesicht von „To Catch A Predator“, dem Reality-Format, das Pädophile mit Lockvögeln in eine Falle lockt und vor laufenden Kameras bloßstellt. Was als moralischer Kreuzzug beginnt, wird zur Machtmaschine: Der ehrgeizige Reporter, seine Producerin Andie und der junge Schauspieler Dan steigern den Druck – und den Erfolg – bis zur Obsession. Während Hansen zunehmend von dämonischen Visionen heimgesucht wird, führt die Jagd nach dem ultimativen „Wal" – einem prominenten Täter – das Team ins konservative Texas. Was dort geschieht, wird das Fernsehen für immer verändern.
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Nächste Vorstellung: morgen, 13:45 Uhr
Im neuen Kinofilm steht zur Freude für Shaun und die Bewohner der „Mossy Bottom“-Farm Halloween vor der Tür. Nur leider zerstört der tollpatschige Farmer kurz vor dem Fest den Kürbisgarten der Schafherde und es liegt nun an Shaun, dafür eine Lösung zu finden! Als Shaun daraufhin zum verrückten Wissenschaftler mutiert, der Farmer urplötzlich verschwunden ist und obendrein noch ein Ungeheuer in den Wäldern von Mossingham umherstreift, ist das Chaos perfekt und alle bereit für ein unheimlich aufregendes, neues Abenteuer!
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Nächste Vorstellung: morgen, 16:15 Uhr
Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz. Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne. Paul ersinnt einen verwegenen Plan…
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Nächste Vorstellung: 10. Oktober, 13:45 Uhr
Als die frisch examinierte Staatsanwältin Seyo Kim ihre erste Stelle antritt, ahnt sie nicht, welchen maroden Strukturen sie schon bald die Stirn bieten muss. Sie überlebt nur knapp einen rassistischen Brandanschlag und entscheidet sich, in diesem Fall selbst zu ermitteln. Doch statt auf Aufklärung stößt sie in den „eigenen Reihen“ auf eine Mauer des Schweigens: Oberstaatsanwalt Forch bagatellisiert die Tat. Gegen die ausdrückliche Weisung und erbitterten Widerstand der eigenen Behörde nimmt Seyo den Kampf gegen den scheinbar übermächtigen Justizapparat auf. In einem Klima des Misstrauens findet sie in Anwältin Alexandra Tiedemann und ihrer Freundin Ayten Alican, einer Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft, zwei Verbündete. Unter ständiger Bedrohung kämpft Seyo mit ihnen für die Integrität des Rechts – mit allen Mitteln und nicht nur vor Gericht.
Basierend auf einem Drehbuch von Claudia Schaefer, Sun-Ju Choi und Jee-Un Kim, dem eine mehrjährige intensive Recherche zugrunde liegt, und erneut zusammen mit Paulina Lorenz und der eigenen Firma Jünglinge Film sowie Jorgo Narjes produziert, legt Faraz Shariat einen Film vor, der an Dringlichkeit und Wucht seinesgleichen sucht. Aufrüttelnd und wütend, aber nie ohne Hoffnung erzählt STAATSSCHUTZ von Widerstand und untersucht die Frage, ob sich ein korrumpiertes System auch von innen heraus retten lässt.
STAATSSCHUTZ startet am 27.8. bundesweit im Verleih von Plaion Pictures in den Kinos
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Nächste Vorstellung: 11. Oktober, 18:30 Uhr
Unter der Hamburger Sternbrücke entstand ein einzigartiger Mikrokosmos aus Clubs, Kiosken, Werkstätten und Nachbarschaft. Mehmet verkauft Falafel, Martina betreibt einen Kiosk, Stefan repariert Autos. Und jedes Wochenende strömen junge Menschen in die Clubs, die Juri, Daniel, Ute und andere unter der Sternbrücke betreiben. Doch ihre Zeit hier läuft ab. Als der Abriss der Brücke beschlossen wird, beginnt für die Menschen vor Ort eine jahrelange Zeit der Ungewissheit. Der Film begleitet die Gemeinschaft im Ausnahmezustand – zwischen Alltag, Abschied und Widerstand.
… zu Gast ist der Regisseur Christian Hornung!
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Nächste Vorstellung: 31. Oktober, 20:30 Uhr
Eine dramatisierte historische Darstellung von Aufstieg und Fall Urbain Grandiers, eines römisch-katholischen Priesters im 17. Jahrhundert. Nach angeblichen Besessenheitsfällen im französischen Loudun wird er der Hexerei beschuldigt. Im Mittelpunkt steht auch Schwester Jeanne des Anges, eine Nonne mit unterdrückter Sexualität, die die Anschuldigungen unbeabsichtigt ins Rollen bringt.
… in der OmU-Fassung.
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Nächste Vorstellung: 25. Oktober, 16:00 Uhr
Bella Swan war schon immer ein wenig anders als ihre gleichaltrigen Mitschüler. Als ihre Mutter erneut heiratet, zieht sie zu ihrem Vater nach Forks, einer langweiligen, verregneten Kleinstadt im Staat Washington. Ihre Erwartungen an ihr neues Leben sind gering, doch dann begegnet sie in der Schule dem geheimnisvollen und äußerst attraktiven Edward. Die beiden fühlen sich magisch zueinander hingezogen, doch etwas steht einer normalen Beziehung der beiden im Weg: Edward ist ein Vampir.
… unser gemütliches Strickkino in der OmU-Fassung.
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Nächste Vorstellung: 3. November, 20:30 Uhr
Unsere ARTHOUSE SNEAK PREVIEW
Jeden ersten Dienstag im Monat um 20.30 Uhr zeigen wir ein geheimes Film-Highlight in der OmU-Fassung vor dem Bundesstart!
Für nur 7,90 Euro seid Ihr dabei und habt die Gelegenheit, tolle Gewinne zu ergattern!
Rätselt vorab auf Instagram mit, um welchen Überraschungsfilm es sich handeln könnte und gewinnt ein special "Sneak Menu" inklusive einer kleinen Tüte Popcorn und einem Flaschengetränk eurer Wahl! Unter allen Sneak-BesucherInnen verlosen wir außerdem 3x 2 Freikarten!
Wir sehen uns im Kino! ❤
… immer in der OmU-Fassung!
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Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika, auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.
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Nächste Vorstellung: 11. Oktober, 14:00 Uhr
Die Zahl und die Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat. Der Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem. Auf fast magische Weise scheint sich diese Suche auf den Zuschauer zu übertragen, als ginge man mit geschärften Sinnen aus dem Kino in eine andere Welt. Der Film wendet den Blick von den Vögeln zurück auf die Menschen, die uns mit ihrer Liebe zu den Vögeln und ihrer Hingabe zur Natur begeistern.
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Nächste Vorstellung: 18. Oktober, 13:00 Uhr
Der Film taucht ein in eine Welt, in der extreme Vorsicht überlebenswichtig ist. Drei mutige Menschen in Afrika, Europa und den USA setzen ihr Leben, ihre Karriere und ihre Familien aufs Spiel, um Informationen zu enthüllen, die aus reinem Machtinteresse vor uns geheim gehalten werden sollen. Über drei Jahre begleitet der Film Jäger und Gejagte und legt so erstmals auch die universellen Dimensionen des Whistleblowings offen, die über eine einzelne Veröffentlichung hinausgehen. Sie werden beschützt von engagierten Profis, die unermüdlich um die Welt reisen, um zwischen den Interessen der Journalist:innen und den Nöten der Whistleblower:innen zu vermitteln. Und sie werden gejagt von Lobbyisten, Regierungen und ihren Geheimdiensten, die einen regelrechten Krieg gegen Whistleblower führen, um sie einzuschüchtern und zu delegitimieren.
… der Dokfilm am Sonntag.
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