Sandmädchen

Nächste Vorstellung: 1. Oktober, 18:30 Uhr

Filme vom Abschied

Trailer

Was heißt es, im eigenen Körper gefangen zu sein und nicht gesehen zu werden? Sandmädchen entführt uns in die einzigartige Erfahrungs- und Lebenswelt von Veronika Raila, einer jungen Autistin, hypersensibel und von Geburt an schwer behindert. Raila hat schmerzhaft erlebt, was es heißt, als Person nicht wahrgenommen zu werden. Als Kind wurde ihr ein IQ von 0 attestiert. Allein ihre Eltern glaubten, dass es anders ist. Heute veröffentlicht sie Prosa und Lyrik und studiert Literatur und Theologie. Mit dem vorliegenden Film nimmt sie gemeinsam mit dem Regisseur Mark Michel ihr eigenes Leben in den Blick. Der Film kombiniert ihre Texte und Gedanken mit behutsam ins Bild gesetzten Alltagsbeobachtungen, poetischen Naturaufnahmen und den flüchtigen, aber eindrücklichen Sandanimationen der Künstlerin Anne Loeper zu einem Essay über Freiheit und Wahrnehmung.

Genre
Dokumentarfilm
Land/Jahr
Deutschland 2017
Regie
Mark Michel
FSK
FSK 0
Länge
88 Min.
Webseite
zur Film Webseite

Filme vom Abschied: SANDMÄDCHEN

Do, 01. Oktober 2020 18:30 Uhr

Im Anschluss Filmgespräch mit dem Autor und Regisseur Mark Michel. Moderation: Angela Helmers (Koordinatorin Hospiz Verein Leipzig e.V.)

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