Frida Kahlo ist die mit Abstand bekannteste Malerin Mexikos, wenn nicht sogar Lateinamerikas. Zu ihrem Mythos trug ihr bewegtes Leben bei: ihre Krankheit, ihre Leiden, ihre Ehe mit Diego Rivera, dessen Untreue und ihre Affären. Hinzu kommen ihr revolutionärer Eifer und ein leidenschaftlicher Nationalismus. Frida zeigte sich gern in traditioneller Tracht; die Frisur hochgesteckt nach Art der Frauen aus Oaxaca und angetan mit deren traditionellem Schmuck. Damit betonte sie ihre indigenen Wurzeln bewusst öffentlich. Dies war zu jener Zeit ungewöhnlich, zumal rassistische Kriterien für die Stellung in der stark geschichteten mexikanischen Gesellschaft maßgeblich waren.

Als Künstlerin bearbeitete Frida Kahlo in ihren Bildern ihr Leiden – insbesondere die chronische Krankheit – aber auch ihre Eheprobleme.

Der Film nimmt Sie mit auf eine Reise durch das Leben einer der bedeutendsten weiblichen Ikonen der Kunstwelt: Frida Kahlo. Durch Interviews, Kommentare und Fridas eigene Worte veranschaulicht die Dokumentation ein eigentlich tragisches Leben, dass aber nicht von Tragik definiert ist.

Genre
Dokumentarfilm
Land/Jahr
United Kingdom 2019
Regie
Ali Ray
Webseite
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Kunst trifft Film

So, 05. Juli 2020 15:00 Uhr

mit einer Einführung von Kunsthistorikerin M.A. Kristin Klemann

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