Seit mehr als eintausend Jahren lehrt die Buddhistische Psychologie Techniken, um negative, betrübende Emotionen wie Wut, Habgier, Neid, Faulheit und Ignoranz zu überwinden. Und auch namenhafte Forscher, sowie immer mehr Praktizierende in der westlichen Welt erkennen heute, dass die tibetische Philosophie weit mehr ist als eine Religion, sie gilt als Wissenschaft des Geistes. Dieser Verdienst wird auch dem 14. Dalai Lama zuteil. Er ist eng mit seinem Schicksal im Exil verbunden und mit den Brücken, die er zwischen den Welten baute.

Auch im hohen Alter hält der Dalai Lama mit Hingabe und Vehemenz an der Verbreitung seiner Erkenntnisse und lebenspraktischen Techniken fest, die helfen sollen, destruktive Emotionen zu überwinden und Mitgefühl für sich und andere zu erlernen.

Der Film verknüpft die Erkenntnisse renommierter Neuro-wissenschaftlerInnen und Geist/Hirn-ForscherInnen eng mit dem Leben eines Mannes, der seine Existenz der Liebe und dem Mitgefühl aller Lebewesen gewidmet hat – entgegen aller politischen Widerständen, die gerade jetzt wieder gefährlich lodern. Mit 82 Jahren muss er sich mit den Fragen des Alterns und Sterbens auseinandersetzten – und mit einer möglichen Reinkarnation. In China werden die Stimmen lauter, hier mitzusprechen. Dies könnte das Ende der bisherigen Abstammungsfolge bedeuten.

Genre
Dokumentarfilm
Land/Jahr
USA 2018
Regie
Mickey Lemle
Webseite
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