„Was sieht man im Krieg? Gar nichts. Erstens, weil im Camp über lange Strecken keine Kampfhandlungen stattfinden. Zweitens, weil man während des Kampfes überhaupt nichts sieht – man kämpft um sein Leben. Und schließlich, weil jeder aus seiner eigenen Perspektive sieht, (...) also nur eine partielle Sicht der Realität hat.“ (Delphine und Muriel Coulin)

Zwei junge Soldatinnen, Aurore und Marine, kommen von ihrem Einsatz aus Afghanistan zurück. Mit ihrer Truppe verbringen sie drei Tage in einem Fünf-Sterne-Hotel auf Zypern. Hier, inmitten von Touristen, und mit Hilfe von Psychologen, sollen sie lernen, das Erlebte hinter sich zu lassen. Im Militärjargon: „Dekompression“. Mit Worten und Bildern sollen die Soldatinnen Distanz zu ihren schlimmen Erinnerungen aufbauen. Doch wie leicht lässt sich Kriegsgewalt vergessen? Und ist das überhaupt wünschenswert?

Land/Jahr
Frankreich 2016
Regie
Delphine Coulin und Muriel Coulin
Darsteller
: Soko, Ariane Labed, Ginger Romàn

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