Abisag Tüllmann war nicht nur eine der wichtigsten Porträtistinnen bundesdeutscher Wirklichkeit, sondern begleitete als vielseitig interessierte und publizierte Bildjournalistin und Theaterfotografin auch eine politische und kulturelle Ära.

Die filmische Hommage dokumentiert in über 500 Fotografien – ausschließlich aufgenommen von Abisag Tüllmann selbst – Leben, Werk und Zeitkontext der 1960er bis 1990er Jahre. Claudia von Alemann begibt sich auf eine eindrucksvolle Spurensuche in der Welt der verstorbenen Freundin. Sie nähert sich ihr posthum über Bilder und Archivdokumente, Briefe und Erinnerungen, wie etwa jene der Fotografin Barbara Klemm, die ihre frühere Frankfurter Kollegin noch lebhaft vor Augen hat. Der Filmemacherin gelingt es mit der ihr eigenen Sensibilität, charakteristische Impressionen einer Persönlichkeit zu vermitteln und dabei ein subjektives und zugleich zeithistorisches Echo auf die Fotografie Tüllmanns erfahrbar werden zu lassen.

Genre
Dokumentarfilm
Land/Jahr
Deutschland 2015
Regie
Claudia von Alemann
Webseite
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